Ausflug der mbdu zu 1 Live in Köln

Exkursion zu 1 Live und WDR

Am 29.01.2013 machten sich 17 Studierende aller Semester und drei Dozenten der Akademie vom Duisburger Hauptbahnhof auf den Weg nach Köln. Um 11 Uhr wurde die 20-köpfige Gruppe von 1 Live Marketingmitarbeiterin Johanna im bekannten 1 Live Clubbingraum in Empfang genommen. Sie stellte auch gleich klar, dass es im Sender eine Art Pflicht wäre, sich zu duzen. Auch räumte sie im darauffolgenden Vortrag mit dem Vorurteil auf, dass es sich  bei 1 Live um einen Jugendsender handele, denn man sehe sich selbst als „Sender für junge Menschen die sich bewegen“. Auch erfuhren die Studierenden, dass 1Live der größte junge Sender Westeuropas sei. Nach dem Vortrag ging es dann in das Herz des Senders, die Redaktion. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, die zu dieser Zeit laufende Sendung mit Sabine Heinrich durch eine Glasscheibe zu beobachten. Auch bekam die Gruppe einen Einblick in das baugleiche Studios 2, in dem u.a. die Nachtsendung  „Domian“ produziert wird. Schon während der Führung durch das Gebäude wurde klar, dass sich ein Star im Sender befindet, denn es wurde genauestens darauf geachtet, dass keine Personenfotos gemacht wurden. Am Ende der Führung wurde dann auf Nachfrage das Geheimnis gelüftet: Während der Führung war Anke Engelke vor Ort. Allerdings bekamen wir sie leider nicht zu sehen.

Nach einer eineinhalbstündigen Mittagspause, welche die Meisten für einen Stadtbummel nutzten, ging es in das Besucherzentrum des WDR. Dort wurde der Sender in einem zehnminütigen Film vorgestellt. Im Anschluss führte WDR-Mitarbeiter Alexander Köster in die Kulissen des ARD-Morgenmagazins und der Sportschau. Mit Erstaunen war festzustellen, dass im Fernsehen alles viel größer aussieht als es in der Realität tatsächlich ist. Köster erklärte dies mit den Rundungen des Studios. Dadurch würde das Licht der Scheinwerfer reflektiert, so dass ein Vergrößerungseffekt zustande käme. Auf Nachfrage eines Studierenden erfuhr die Gruppe zudem, dass eine Studiokamera ungefähr 250.000 Euro koste. Nach Besichtigung der TV-Studios wurde die Duisburger Truppe noch in einer der höchstmodernsten Aufnahmestudios für Hörspiele geführt. „Hier werden im Jahr circa 1000 Hörspiele produziert“, so Köster. Dazu zählt der WDR auch die Hörspielproduktionen „Der Herr der Ringe“ oder „Der Hobbit“. Zum Schluss wurde noch ein Einblick in die Konzerthalle des WDR gewährt. In dem denkmalgeschützten Gebäude spielt u.a. das hauseigene Sinfonieorchester. Im Anschluss machten sich die Studierenden und Dozenten nach einem eindrucksvollen Tag wieder auf den Weg nach Duisburg.

(Bericht von Thomas Dercks-Dammertz | Fotografien von Albert Bell)